VORSICHT!

Im Hambacher Forst, insbesondere im Bereich des Forschungszentrums sind tote Füchse mit Staupevirusinfektion gefunden worden.

Besonders Jäger und Hundebesitzer, die viel im Wald spazieren gehen, sollten die Impfpässe ihrer Hunde auf vorhandenen Impfschutz gegen Staupe überprüfen, denn die Viruskrankheit ist übertragbar. Lassen sie ihren Hund nicht außerhalb der Wege laufen.

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Seit vielen Jahren schien Staupe nur noch ein Problem für aus Südeuropa importierten Hundewelpen mit keinem oder nicht ausreichendem Impfstatus zu sein. Jetzt fand man erneut an Staupe verstorbene Füchse im Bereich des Forschungszentrums. Füchse haben sich durch die Tilgung der Tollwut in den letzten Jahren stark vermehrt und  können ein Reservoir für Staupe und andere Krankheiten sein. An den geschwächten oder verendeten Tieren können sich wiederum Hunde anstecken.

Neben den häufigsten Symptomen Durchfall und Husten gibt es vier Verlaufsformen:

  • Magen-Darm-Form mit Erbrechen u. Durchfall,
  • Atemwegs-Form mit Nasenausfluß u. Husten,
  • Gehirn-u. Nerven-Form mit Lähmungen und
  • die Haut-Form mit Verhornungen von Nase und Zehenballen.
Für unsere Hunde existieren seit Jahren wirksame Impfstoffe, die aber laut ständiger Impfkommission einer ausreichenden Grundimmunisierung bedürfen. Nach spätestens zwei Jahren ist der Impfschutz nicht mehr belastbar und sollte aufgefrischt werden.
Bitte überprüfen Sie den Impfstatus ihrer Hunde anhand des Passes oder fragen in unserer Praxis nach. Wir helfen Ihnen gerne.
Die Impfung gegen Staupe gehört zu den so genannten Pflichtimpfungen (Core-Impfungen), die jeder Hund erhalten sollte.
Dres. Reinartz
Fachtierärzte für Tierärztliche Allgemeinpraxis und Kleintiere in Jülich