RHD / Chinaseuche

Neben der Myxomatose ist RHD oder Chinaseuche die zweite lebensbedrohliche und nur durch eine Impfung zu schützende Krankheit für Kaninchen. Betroffene Tiere zeigen starken blutigen Durchfall sowie Einblutungen in die Nasenschleimhäute. Das perakute Auftreten führt in der Regel zum Tod der Kaninchen.

RHDV2

Seit einiger Zeit gibt es eine mutierte Variante des RHD-Virus, den fränzösischen RHDV2-Stamm. Dieser neue Virusstamm trat erstmals 2013 in Deutschland auf und hat sich mittlerweile über ganz Westdeutschland und in Teilen Mecklenburg Vorpommerns, Berlin Brandenburg und Thüringen verbreitet.

Im Un­ter­schied zur her­kömm­li­chen RHD kön­nen be­reits sehr jun­ge Tie­re an der RHDV2 erkranken.

Ein spezifischer Impfstoff gegen diese neue Variante ist zur Zeit nicht auf dem Markt. Herkömmliche RHD-Monoimpfstoffe bieten aber einen ausreichenden Schutz, besonders wenn Kaninchen schon öfters geimpft wurden. Daher empfiehlt die ständige Impfkommission, möglichst alle Kaninchen ab der vierten Woche zweifach gegen RHD grundimmunisieren zu lassen. Ungeimpfte Kaninchen zeigen nach perakutem Verlauf hohe Morbiditäts-und Mortalitätsraten.

Schützen auch Sie Ihr Kaninchen rechtzeitig!

Falls Sie weitere Fragen zum neuen RHDV2-Virus haben, sprechen Sie uns bitte an. Wir helfen Ihnen gerne weiter. Sie erreichen uns während unserer Sprechzeiten telefonisch unter 02461-2178 oder 7440 und natürlich in unserer Tierarztpraxis in Jülich.

Kaninchen nach RHD Impfung

Ein Beispiel aus unserer Praxis:

„Susi“ 5,45 kg freut sich, nach der Impfung geschützt zu sein.

Dres. Reinartz
Fachtierärzte für Tierärztliche Allgemeinpraxis und Kleintiere in Jülich